Ein kleiner Auszug aus der Geschichte  der FF Vieselbach

1878 

Im Februar wurde in Vieselbach eine der ersten Pflichtfeuerwehren in Thüringen gegründet. Als Ortsbrandmeister wurde Hans Waber vom Großherzog Karl Alexander zu Weimar eingesetzt. Damals hatte der Ort 784 Einwohner.

Die Ortsbrandmeister wechselten von 1929 bis zum heutigen Datum mehrere Male.

1933

Am 24. Februar fand die Gründungsversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Vieselbach im Gasthaus zur Quelle statt.

Ortsbrandmeister zum damaligen Zeitpunkt war Walter Urban und sein Stellvertreter hieß Hugo Wilke. Im Oktober 1933 wurde Paul Härtling als neuer Ortsbrandmeister eingestellt. Die große Mehrheit der Versammlung stimmte der Gründung zu. Es meldeten sich 40 aktive und 20 passive Mitglieder.

                                        

                                        

                                                    

                                                                      Nur ein kleiner Auszug aus den Kirchenbüchern und Gemeindeprotokollen

1667    das halbe Dorf brennt

1689    2 Häuser haben in der Mühlgasse gebrannt (heute Straße der Jugend )

1690    großer Brand eines Gasthofes mit Stallungen und Scheunen

1855    soll zum Löschen von Bränden ein kupfernes Spritzenrohr angeschaft werden.

1873    nahm Heinrich Sorge eine Eisengießerei in Betrieb, in welcher 100 Menschen Arbeit fanden. Hergestellt wurden u.a.  

             Pumpen und Spritzen, die vor allem in Thüringen großes Interesse erweckt haben.

1915    erließ man ein Gesetz in Thüringen, in dem sämtliche männlichen Bewohner vom 18. bis 60. Lebensjahr zum Dienst in der Feuerwehr

             verpflichtet wurden.

 1917    am 20. Oktober verlangt der großherzogliche Landesbrandinspektor Probst nach einem Schadenfeuer auf dem Vieselbacher

             Bahnhof, dass an die Hydranten im Bahnhofsviertel größere Aufschriften anzubringen sind.

1920    24. April K. Schröder wird neuer Ortsbrandmeister in Vieselbach. Am 24. November 1920 muss ein Brand in der Getreidemühle 

             gelöscht werden.

1926    denkt die Gemeinde über den Bau eines längst geforderten Steigerturmes nach. Das Zimmereigeschäft Stegmann erhält den Auftrag

             zum Bau des Turmes.